H. Hesse - Die Morgendlandfahrt
20141227
"Einmal in der Jugend hat das Licht ihnen geleichtet, einmal wurden sie sehen und folgten dem Stern, aber es kam die Vernunft und der Spott der Welt, es kam Kleinmut, es kamen scheinbare Mißerfolge, es kam Müdigkeit und Enttäuschung, und so haben sie sich wieder verloren, sind wieder blind geworden. Manche haben zeitlebens immer und immer wieder nach uns gesucht, uns aber nicht finden können, und haben dann in der Welt gelehrt, unser Bund sei nur eine hübsche Sage, durch welche man sich nicht dürfe verführen lassen. Andre sind heftige Feinde geworden und haben dem Bund jede Schmähung und jeden Schaden angetan, der ihnen möglich war."
20140310
"Shadow folk," said Ronia. "They go on living quite cheerfully in wintertime too."
Then she was silent again.
"Sister mine, it's summer now," said Birk, and Ronia could feel that it was.
"I'll carry this summer around in my memory as long as I live," she said.
Birk looked around in the twilight woods, and a strange mood came upon him; he did not know why. He did not understand that what he was feeling, almost like pain, was only the beauty and peace of the summer evening, nothing more.
"This summer," he said, looking at Ronia. "Yes, I shall carry this summer with me till the end of my life -- I know that."
So they came home to the Bear's Cave.
Then she was silent again.
"Sister mine, it's summer now," said Birk, and Ronia could feel that it was.
"I'll carry this summer around in my memory as long as I live," she said.
Birk looked around in the twilight woods, and a strange mood came upon him; he did not know why. He did not understand that what he was feeling, almost like pain, was only the beauty and peace of the summer evening, nothing more.
"This summer," he said, looking at Ronia. "Yes, I shall carry this summer with me till the end of my life -- I know that."
So they came home to the Bear's Cave.
from: A. Lindgren - Ronia, The Robber's Daughter
20140119
20130620
Blendend und furchtbar, wie jählings würde der Sonnenaufgang mich töten,
Könnt ich nicht jetzt und immerdar aus mir selber Sonnenaufgang entsenden.
Auch wir gehn blendend und furchtbar auf wie die Sonne,
Wir fanden uns selber, o meine Seele, in der Stille und Kühle der Morgendämmerung.
...
Könnt ich nicht jetzt und immerdar aus mir selber Sonnenaufgang entsenden.
Auch wir gehn blendend und furchtbar auf wie die Sonne,
Wir fanden uns selber, o meine Seele, in der Stille und Kühle der Morgendämmerung.
...
aus: W. Whitman - Grashalme, Gesang von mir selbst, No. 25
20130521
Im Schatten des Tempels sahen mein Freund und ich einen blinden Mann einsam sitzen. Und mein Freund sagte: "Schau her, das ist der weiseste Mann unseres Landes."
Da ließ ich meinen Freund zurück, näherte mich dem blinden Mann und grüßte ihn. Und wir unterhielten uns.
Nach einer Weile sagte ich: "Verzeiht meine Frage, aber seit wann seid Ihr blind?"
"Seit meiner Geburt", antwortete er.
Ich sagte: "Und welchem Pfad der Weisheit folgt Ihr?"
Er sagte: "Ich bin Astronom."
Dann legte er sich die Hand auf die Brust und sagte: "Ich beobachte all diese Sonnen und Monde und Sterne."
Da ließ ich meinen Freund zurück, näherte mich dem blinden Mann und grüßte ihn. Und wir unterhielten uns.
Nach einer Weile sagte ich: "Verzeiht meine Frage, aber seit wann seid Ihr blind?"
"Seit meiner Geburt", antwortete er.
Ich sagte: "Und welchem Pfad der Weisheit folgt Ihr?"
Er sagte: "Ich bin Astronom."
Dann legte er sich die Hand auf die Brust und sagte: "Ich beobachte all diese Sonnen und Monde und Sterne."
aus: K. Gibran - Der Narr
20130515
Doch als er den Hügel hinabstieg, überkam ihn eine Traurigkeit und er dachte in seinem Herzen:
Wie soll ich in Frieden gehen und ohne Trauer?
Nein, nicht ohne eine Wunde im Geist werde ich diese Stadt verlassen.
Lang waren die Tage des Schmerzes, die ich innerhalb dieser Mauern verbracht habe, und lang waren die Nächte der Einsamkeit. Und wer kann seinen Schmerz und seine Einsamkeit ohne Bedauern hinter sich lassen?
Zu viele Splitter des Geistes habe ich in diesen Straßen verstreut, und der Kinder meiner Sehnsucht sind es zu viele, die nackt durch diese Hügel laufen, und ich kann sie nicht zurücklassen, ohne die Last zu empfinden und den Schmerz.
Es ist kein Gewand, das ich heute ablege, sondern es ist eine Haut, die ich mir mit eigener Hand vom Leib reiße.
Und es ist auch kein Gedanke, den ich hinter mir lasse, sondern ein Herz so süß von Hunger und Durst.
Aber ich darf nicht länger verweilen.
Das Meer, das seinen Tribut fordert, ruft auch nach mir, und ich muss an Bord.
Denn bleiben, wenn auch die Stunden in der Nacht brennen, hieße erstarren und zu Kristall werden und in eine Gußform gefesselt zu sein.
Gerne würde ich mitnehmen alles, was hier ist. Aber wie sollte ich?
Eine Stimme kann die Zunge und die Lippen nicht mehr tragen, die ihr Flügel verliehen. Den Äther suchen muss sie allein.
Allein auch und ohne sein Nest soll der Adler fliegen zur Sonne.
Wie soll ich in Frieden gehen und ohne Trauer?
Nein, nicht ohne eine Wunde im Geist werde ich diese Stadt verlassen.
Lang waren die Tage des Schmerzes, die ich innerhalb dieser Mauern verbracht habe, und lang waren die Nächte der Einsamkeit. Und wer kann seinen Schmerz und seine Einsamkeit ohne Bedauern hinter sich lassen?
Zu viele Splitter des Geistes habe ich in diesen Straßen verstreut, und der Kinder meiner Sehnsucht sind es zu viele, die nackt durch diese Hügel laufen, und ich kann sie nicht zurücklassen, ohne die Last zu empfinden und den Schmerz.
Es ist kein Gewand, das ich heute ablege, sondern es ist eine Haut, die ich mir mit eigener Hand vom Leib reiße.
Und es ist auch kein Gedanke, den ich hinter mir lasse, sondern ein Herz so süß von Hunger und Durst.
Aber ich darf nicht länger verweilen.
Das Meer, das seinen Tribut fordert, ruft auch nach mir, und ich muss an Bord.
Denn bleiben, wenn auch die Stunden in der Nacht brennen, hieße erstarren und zu Kristall werden und in eine Gußform gefesselt zu sein.
Gerne würde ich mitnehmen alles, was hier ist. Aber wie sollte ich?
Eine Stimme kann die Zunge und die Lippen nicht mehr tragen, die ihr Flügel verliehen. Den Äther suchen muss sie allein.
Allein auch und ohne sein Nest soll der Adler fliegen zur Sonne.
aus: K. Gibran - Der Prophet
20130326
20121129
Manchmal möchte ich zu einer beschwerlichen, ernstzunehmenden Wanderung aufbrechen, ein wesentlicheres Leben führen, eine tiefe Erfahrung machen, mich bei Hitze und Kälte, Tag und Nacht im Freien aufhalten; mehr leben, mehr Luft verbrauchen, mich ermüden. Wir leben unser Leben nicht voll aus. Wir durchdringen nicht alle unsere Poren mit unserem Blut. Wir atmen nicht aus voller Brust. Wir leben nur einen Bruchteil unseres Lebens. Warum lassen wir die Flut nicht herein, öffnen die Schleusen und setzen all unsere Räder in Bewegung? Wer Ohren hat, der höre: Bediene dich deiner Sinne, um dich den sanften Einflüssen und den subtilen Eingebungen der Natur zu überlassen.
H. D. Thoreau
20121028
Sonett in Moll
Denk ich der Tage, die vergangen sind,
Und all des Lichtes, das tief in uns strahlte,
Da junge Liebe Wolken rosig malte
Und goldne Krone lieh dem Bettlerskind.
Denk ich der Städte, denk ich all der Straßen,
Die wir im Rausch durchflogen, Hand in Hand ...
Sie führten alle in das gleiche Land,
Das Land, zu dem wir längst den Weg vergaßen.
Nun stehn die Wächter wehrend vor den Toren
Und reißen uns die Krone aus dem Haar.
Grau ist die Wolke, die so rosig war.
Und all das Licht, das Licht in uns - verloren.
Im Traume nur siehst du es glühn und funkeln.
- Ich spür es wohl, wie unsre Tage dunkeln.
Und all des Lichtes, das tief in uns strahlte,
Da junge Liebe Wolken rosig malte
Und goldne Krone lieh dem Bettlerskind.
Denk ich der Städte, denk ich all der Straßen,
Die wir im Rausch durchflogen, Hand in Hand ...
Sie führten alle in das gleiche Land,
Das Land, zu dem wir längst den Weg vergaßen.
Nun stehn die Wächter wehrend vor den Toren
Und reißen uns die Krone aus dem Haar.
Grau ist die Wolke, die so rosig war.
Und all das Licht, das Licht in uns - verloren.
Im Traume nur siehst du es glühn und funkeln.
- Ich spür es wohl, wie unsre Tage dunkeln.
aus: M. Kaléko - Du sollst nicht wissen, dass ich einsam bin
Das Ende vom Lied
Ich säh dich gern noch einmal wie vor Jahren
Zum erstenmal. Jetzt kann ich es nicht mehr.
Ich säh dich gern noch einmal wie vorher,
Als wir uns herrlich fremd und sonst nichts waren.
Ich hört dich gern noch einmal wieder fragen,
Wie jung ich sei, was ich des Abends tu.
Und später dann im kaum gebornen Du
Mir jene tausend Worte Liebe sagen.
Ich würde mich so gerne wieder sehnen,
Dich lange ansehn stumm und so verliebt.
Und wieder weinen, wenn du mich betrübt,
Die viel zu oft geweinten dummen Tränen.
Das alles ist vorbei. Es ist zum Lachen!
Bist du ein andrer, oder liegts an mir?
Vielleicht kann keiner von uns zwein dafür.
Man glaubt oft nicht, was ein paar Jahre machen.
Ich möchte wieder deine Briefe lesen,
Die Worte, die man liebend nur versteht.
Jedoch mir scheint, heut ist es schon zu spät.
Wie unbarmherzig ist das Wort: gewesen!
Zum erstenmal. Jetzt kann ich es nicht mehr.
Ich säh dich gern noch einmal wie vorher,
Als wir uns herrlich fremd und sonst nichts waren.
Ich hört dich gern noch einmal wieder fragen,
Wie jung ich sei, was ich des Abends tu.
Und später dann im kaum gebornen Du
Mir jene tausend Worte Liebe sagen.
Ich würde mich so gerne wieder sehnen,
Dich lange ansehn stumm und so verliebt.
Und wieder weinen, wenn du mich betrübt,
Die viel zu oft geweinten dummen Tränen.
Das alles ist vorbei. Es ist zum Lachen!
Bist du ein andrer, oder liegts an mir?
Vielleicht kann keiner von uns zwein dafür.
Man glaubt oft nicht, was ein paar Jahre machen.
Ich möchte wieder deine Briefe lesen,
Die Worte, die man liebend nur versteht.
Jedoch mir scheint, heut ist es schon zu spät.
Wie unbarmherzig ist das Wort: gewesen!
aus: M. Kaléko: Ich und Du
20121026
Der Mann im Mond
Der Mann im Mond hängt bunte Träume,
Die seine Mondfrau spinnt aus Licht,
Allnächtlich in die Abendbäume,
Mit einem Lächeln im Gesicht.
Da gibt es gelbe, rote, grüne
Und Träume ganz in Himmelblau.
Mit Gold durchwirkte, zarte, kühne,
Für Bub und Mädel, Mann und Frau.
Auch Träume, die auf Reise führen
In Fernen, abenteuerlich.
- Da hängen sie an Silberschnüren!
Und einer davon ist für dich.
Die seine Mondfrau spinnt aus Licht,
Allnächtlich in die Abendbäume,
Mit einem Lächeln im Gesicht.
Da gibt es gelbe, rote, grüne
Und Träume ganz in Himmelblau.
Mit Gold durchwirkte, zarte, kühne,
Für Bub und Mädel, Mann und Frau.
Auch Träume, die auf Reise führen
In Fernen, abenteuerlich.
- Da hängen sie an Silberschnüren!
Und einer davon ist für dich.
aus: M. Kaléko - Zur Heimat erkor ich mir die Liebe
20120428
Die Diagnose "Alzheimer" zu bekommen, ist, als würde man mit einem scharlachroten A gebrandmarkt werden. Genau das bin ich jetzt: jemand mit Demenz. Als genau das habe ich mich selbst eine Zeit lang definiert, und als genau das definieren andere mich noch immer. Aber ich bin nicht nur, was ich sage oder tue oder in Erinnerung behalte. Ich bin so viel mehr als das.
Ich bin eine Ehefrau, Mutter und Freundin und werdende Großmutter. Ich fühle und verstehe noch immer die Liebe und Freude in diesen Beziehungen, und ich bin sie wert. Ich nehme noch immer aktiv an der Gesellschaft teil. Mein Gehirn funktioniert nicht mehr gut, aber ich benutze meine Ohren, um uneingeschränkt zuzuhören, biete meine Schultern zum Ausweinen und benutze meine Arme, um andere mit Demenz zu umarmen. (...) Ich bin nicht jemand, der im Sterben liegt. Ich bin jemand, der mit Alzheimer lebt. Und das will ich tun, so gut es mir möglich ist.
aus: L. Genova - Mein Leben ohne Gestern
20111220
Zuflucht
Nichts mehr
Du allein
Die Suche meiner Hand nachts
Nach Damaszener Seide
Deines Haars
Dein Wort
Das mich aufhebt von schwerer Nacht
Das mich trägt auf weißen Flügeln
In den Tag hinein
Die Gerüche
In deiner Küche Sonntag um Sonntag
In denen Basare wandern
Und engverschlungene
Gassen
Der Sommer
Der mich bewohnt mitten im Winter
Solang deine Haut meine Haut
Berührt
Nichts mehr
Du allein
Die Suche meiner Hand nachts
Nach Damaszener Seide
Deines Haars
Dein Wort
Das mich aufhebt von schwerer Nacht
Das mich trägt auf weißen Flügeln
In den Tag hinein
Die Gerüche
In deiner Küche Sonntag um Sonntag
In denen Basare wandern
Und engverschlungene
Gassen
Der Sommer
Der mich bewohnt mitten im Winter
Solang deine Haut meine Haut
Berührt
aus: A. Karasholi - Wenn Damaskus nicht wäre
20111020
"Nun, jeder lebt in seinem eigenen Schloss", sagte Maude, "aber das ist noch kein Grund, die Zugbrücke nicht mal herunterzulassen und auszugehen."
Harold lächelte. "Aber du stimmst mir darin zu, dass wir allein leben. Und wir sterben allein. Jeder in seiner eigenen Zelle."
Maude blickte über den Wald hinweg in die Ferne. "Wahrscheinlich. In gewissem Sinne. Deswegen müssen wir unsere Zellen so angenehm wie möglich einrichten - voll guter Bücher, warmer Kaminfeuer und Erinnerungen. Andererseits kannst du auch jederzeit über die Mauer springen und draußen unter den Sternen schlafen."
aus: C. Higgins - Harold und Maude
20110911
Ich versuchte mir die Unterschiede einmal anders auszudrücken; man muß doch schließlich nicht immer sagen: leben heißt denken und eine Einheit herstellen; man kann doch auch einmal sagen: leben heißt eitern können, denn Totes eitert nicht mhr. Und unsere Art zu denken ist doch schließlich nur eine, die häufigste Ablaufsform des psychischen Prozesses; es gibt andere, genau so gesetzmäßige und regelmäßige Abläufe, von denen sich garnichts anderes sagen läßt, als daß sie anders und vielleicht glücklicher sind als die unsern, z.B. bei der Gehirnerweichung. Und wie ich das so dachte, fiel mit einem Mal meine ganze Qual nach Wahrheit in mir nieder wie eine erloschene und zerbrochene Fackel und ich sah das Leben mit eine Mal so ungeheuer einfach und rauscherregend vor mir liegen: wie eine Dämmerung und einen Geruch aus Blumen und als den kurzen Halbschlaf zwischen den beiden lagen Schläfen: - Ich saß auf einer Bank am Meer und das Wasser war grau. Dann aber lag wie ein großer Schwan plötzlich etwas weiches Licht auf den Wellen, und vielleicht durch diesen Eindruck vollzog sich etwas oben im Zentral-Nervensystem; eine Molekularverschiebung, eine Strukturverbiegung, irgendetwas ganz flüchtiges trat ein: Das Gefühl einer plötzlichen, ruckartigen, hochschnellenden Liebe zum Leben, als ob ich auf dem Schafott begnadigt worden wäre. Aber es war etwas sehr Flüchtiges, das keinen Bestand hatte.
aus: G. Benn - Unter der Großhirnrinde
20110712
Was hab ich getan?
Die Nacht besamt, als könnt es
noch andere geben, nächtiger als
diese.
Vogelflug, Steinflug, tausend
beschriebene Bahnen. Blicke,
geraubt und gepflückt. Das Meer,
gekostet, vertrunken, verträumt. Eine Stunde,
seelenverfinstert. Die nächste, ein Herbstlicht,
dargebracht einem blinden
Gefühl, das des Wegs kam. Andere, viele,
ortlos und schwer aus sich selbst: erblickt und umgangen.
Findlinge, Sterne, schwarz und voll Sprache: benannt
nach gebrochenem Schwur.
Und einmal (wann? auch dies ist vergessen):
den Widerhaken gefühlt,
wo der Puls den Gegentakt wagte.
P. Celan - Allerseelen
20110418
"Mohn, pralle Form des Sommers", rief er, "Nabelhafter: Gruppierend Bauchiges. Dynamit des Dualismus: Hier steht der Farbenblinde, die Röte-Nacht. Ha, wie Du hinklirrst! Ins Feld gestürzt, Du Ausgezackter, Reiz-Felsen, ins Kraut geschwemmt, - und alle süßen Mittage, da mein Auge auf Dir schlief letzte stille Schlafe, treue Stunden - - An Deiner Narbe Blauschatten, an Deine Flatterglut gelehnt, gewärmt, getröstet, hingesunken an Deine Feuer: angeblüht!: nun dieser Mann -: auch Du! Auch Du! - - An meinen Randen spielend, in Sommersweite, all mein Gegenglück - und nun: wo bin ich nicht?"
...
Anfang und Ende, aber ich geschehe. Ich lebe auf dieser Insel und denke Zimtwälder. In mir durchwächst sich Wirkliches und Traum. Was blüht der Mohn, wenn er sich entrötet; der Knabe spricht, aber der psychische Komplex ist vorhanden, auch ohne ihn. -
...
Anfang und Ende, aber ich geschehe. Ich lebe auf dieser Insel und denke Zimtwälder. In mir durchwächst sich Wirkliches und Traum. Was blüht der Mohn, wenn er sich entrötet; der Knabe spricht, aber der psychische Komplex ist vorhanden, auch ohne ihn. -
aus: G. Benn - Die Insel
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